SmaylaReise- & Wandertagebücher

Im Ausland · Zu Fuss · September 2022

Die Azoren, vier Inseln zu Fuss

Zwei Wochen Wandern auf São Miguel, São Jorge, Pico und Faial: Kraterseen, Fajãs, Wasserfälle, ein Wetter, das stündlich wechselt, und der Gipfel des Pico, das Dach Portugals.

Dauer
14 Tage · September 2022
In Zahlen
162 km · 6962 Hm
Inseln
São Miguel · São Jorge · Pico · Faial
Höchster Punkt
Pico · 2351 m
Die Seen von Sete Cidades

10.–13. September

São Miguel, Furnas und die Lagoa do Fogo

Erste Eindrücke: herrlich, voller Blumen, sehr wechselhaftes Wetter und tropische Hitze. Die richtigen Ferien beginnen mit einer 20-km-Wanderung um die Lagoa das Furnas, zwischen Sonne und Wolkenbrüchen, durch eine magische Vegetation.

Am nächsten Tag Grená, ein verlassenes Herrenhaus, das sich der Dschungel zurückgeholt hat, dann die Lagoa do Fogo. Auf den Azoren verzichtet man nie auf eine Wanderung, nur weil das Wetter am Start trüb ist: der Beweis in Bildern, mit einem Bad im Ozean zum Schluss.

Letzter Tag in Furnas: die dampfenden Caldeiras, dann die «4 Caminhos do Faial da Terra» und ihre zwei schönen Wasserfälle, darunter der Salto do Prego, die zum Baden einladen.

Die Küste von São Miguel
Das Tal von Furnas und seine Hortensien
Eine gotische Kapelle an der Lagoa das Furnas
Emmanuelle unter einem Wasserfall
Grená, ein vom Dschungel überwuchertes Herrenhaus
In den Ruinen von Grená
Emmanuelle über der Lagoa do Fogo
Ein Pfad durch das Moos
Emmanuelle vor dem Wasserfall
Die dampfenden Caldeiras von Furnas
Wir zwei, strahlend
Der Salto do Prego

14.–15. September

Sete Cidades, die Kraterseen

Einmal mehr: Nie wegen des Wetters aufgeben. Wir starten im feuchten Nebel, staunen über einen bemoosten, mystischen Aquädukt und verlieren uns dann im Blau und Grün der Seen von Sete Cidades. Grossartig.

Am nächsten Tag zwei Wanderungen hintereinander: verspielt, märchenhaft, grün und feucht. Sehr feucht, aber immer schön. Zwei Nächte in Ponta Delgada, der Hauptstadt, mit grösserer Auswahl an Bars und Restaurants.

Die Seen von Sete Cidades
Ein bemooster Aquädukt im Nebel
Die blauen und grünen Seen von Sete Cidades
Ein smaragdgrüner Kratersee
Ein Steg im Wald
Christian auf einem Hohlweg

16.–18. September

São Jorge, die Insel der Fajãs

Fünfundvierzig Minuten im kleinen Propellerflugzeug nach São Jorge, ein Spaziergang auf dem Vulkan über Velas, dann die Entdeckung der Fajãs, Ebenen, die aus Felsstürzen der Klippe entstanden sind. Oben auf der Insel auf 700 m abgesetzt, steigen wir zum Meer und seinen verlorenen Dörfchen ab, bevor wir im herrlichen Lavabecken von Velas baden. Am Abend zeigt sich endlich der Pico auf der Nachbarinsel.

Am letzten Tag zwingt ein Felssturz zu einer anderen Route: mehr Höhenmeter, in schwüler Hitze, mit den natürlichen Lavabecken als Ziel. Eindrücklich. Am Weg rote Beeren, die wie Walderdbeeren aussehen, aber nicht so schmecken.

Ein kleines Propellerflugzeug nach São Jorge
Emmanuelle in Velas
Die Klippen von São Jorge
Emmanuelle über den Fajãs
Die Nordküste von São Jorge
Eine Fajã am Fuss der Klippe
Ein einsames Steinhaus
Wir zwei auf dem Weg
Die natürlichen Lavabecken
Ein Dorf auf einer Fajã
Der Pico in der Dämmerung, von São Jorge aus

19.–20. September

Pico, 2351 m

Fähre um 7 Uhr, die Sonne geht über einem endlich wolkenfreien Pico auf. Ein ruhiger Tag zum Auftakt: Start bei der Gruta das Torres, einem Lavatunnel, dann die alten, von der UNESCO geschützten Reben zwischen ihren schwarzen Steinmauern.

Am nächsten Tag der Gipfel. Die üblichen Wölkchen gegen 8 Uhr, dann feuchter Nebel und Wind. Wir klettern über erstarrte Lava, verspielt, sportlich und steil bergauf. Am Krater ein Lichtkranz im Dunst, und plötzlich öffnet sich alles: Wir stehen auf dem Dach Portugals und steigen noch auf den Piquinho. Abstieg im Regen, mühsam wie erwartet. Ein hundertprozentiger Erfolg.

Sonnenaufgang über dem Pico, von der Fähre aus
Die Gruta das Torres, ein Lavatunnel
Die Reben von Pico zwischen Lavamauern
Eine rote Windmühle in der Lava
Der Pico mit Wolkenkappe
Aufstieg über erstarrte Lava
Ein Lichtkranz im Nebel
Emmanuelle im Aufstieg
Wir zwei auf dem Gipfel, 2351 m
Emmanuelle auf dem Dach Portugals
Über dem Wolkenmeer

21.–23. September

Delfine, dann Faial

Ein Tag ohne Wanderung, im Schlauchboot. Keine Wale, es ist nicht die Saison, aber zwei Schildkröten, Dutzende Delfine und Portugiesische Galeeren, die man besser meidet.

Dann zwanzig Minuten Fähre nach Faial. Eine Levada, wilde Minze, ein vom Wind umgelegter Wald, ein Auf und Ab zwischen Vulkanen und zum Schluss der Mond von Capelinhos, das Land, das der Ausbruch von 1958 der Insel hinzugefügt hat.

Am letzten Tag eine hübsche Caldeira vor den Wolken, Weiden mit ihren Kühen, die Marina von Horta mit den gemalten Signaturen der Crews. Und das wichtigste Foto: das Frühstück mit Blick auf den Pico. Insgesamt vierzehn Tage, 162 km und 6962 Höhenmeter.

Eine Schildkröte vor Lajes do Pico
Delfine um das Schlauchboot
Der Pico über Madalena
Eine Levada im Wald von Faial
Capelinhos, 1958 entstandenes Land
Emmanuelle auf dem Mond von Capelinhos
Die Caldeira von Faial
Die Weiden von Faial
Die Kühe von Faial
Die gemalten Signaturen in der Marina von Horta
Frühstück mit Blick auf den Pico